Als ich diese Zeilen schreibe sitze ich gerade im Flugzeug auf den Weg nach Lanzarote ins Schwimmtrainingslager mit Triathlon-Profi Stefan Schumacher. Nach Gesprächen mit einigen Athleten, die ihr Training jeder Woche ähnlich proportionieren wollte ich einmal zu diesem Thema Aufklärung schaffen. Ein Großteil der Triathleten baut sein Training jede Woche ähnlich auf häufiges Beispiel ist es jede Sportart zweimal in der Woche in immer ähnlicher Konstellation und Dauer auszuführen. Häufig führt die Konstellation Wetter oder Arbeit noch zu einer Veränderung die Zufällig und wochenweise auftritt. Ein solches Training kann zwar bis zum einem gewissen Niveau Erfolge mit sich bringen und lässt sich mit einem Fokus je Trainingsphase um weites verbessern. Hierbei kann jeder Trainingsblock, der in der Regel 4 Wochen dauert einem Fokus zugeordnet werden und die Fokussportart in dieser Zeit bevorzugt behandelt werden. Dabei empfiehlt es sich z.B. gerade im Winter zu beginnen, bei der Vorbereitung des Radfahrens auf eine kurze Rolleneinheit zu beschränken und dafür an der Schwäche im Schwimmen zu arbeiten und dafür einen Trainer aufzusuchen und dabei mindestens 3-mal die Woche schwimmen zu gehen um die Fähigkeiten dabei zu verbessern. Dabei kann dieses Prinzip im Frühjahr auch wieder umgedreht werden, sobald die Schwimmleistung des gewünschten Niveaus erreicht ist, kann der Fokus auf das Rad gelegt werden und dort 3-mal die Woche trainiert werden und das schwimmen auf nur 1 bis 2 Einheiten die Woche herunter gefahren werden. Dadurch lassen sich signifikante Leistungssteigerungen erzielen, ohne dabei den Aufwand zu steigern. Wichtig dabei ist aber dies genau zu planen und den Fokus gezielt einzusetzen. Einen solchen Fokus lässt sich z.B. auf dem Rad im Trainingslager im Frühjahr gut einbauen oder eben mal um den Resturlaub zu nutzen um in ein Schwimmcamp in den Süden Ende des Jahres zu fliegen, um dabei wie wir es kommende Woche tuen werden gezielt an der Schwimmform zu arbeiten.